Mit Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint hat Ubisoft am gestrigen Freitag, den 4. Oktober 2019, einen neuen Taktik-Shooter für PC, PlayStation 4 und Xbox One an den Start geschickt. Sonderlich gut ist der Release jedoch nicht verlaufen. Schon jetzt gibt es zahlreiche negative Bewertungen und viele enttäuschte Nutzer.

Besonders stark wurde die Integration von Mikrotransaktionen kritisiert, wodurch sich der französische Publisher dazu entschieden hat, diese vorerst wieder aus dem Spiel zu entfernen. Wer jedoch denkt, dass diese für immer verschwinden, liegt gewaltig falsch. Denn schon jetzt ist klar, dass es in Zukunft wieder Mikrotransaktionen geben wird – nur eben in einer anderen Form. Wie genau die Pläne hierfür aussehen, haben die Entwickler nicht verraten.

Aber auch unabhängig davon, scheint Ghost Recon Breakpoint nicht sonderlich gut bei den Spielern anzukommen. In vielen Reviews wird sogar von einer deutlichen Verschlechterung im Vergleich zum Vorgänger Ghost Recon Wildlands, gesprochen. Bei Metacritic gibt es dafür einen User Score von 2.6, was extrem unterdurchschnittlich ist. Von der Presse gibt es immerhin 57 von möglichen 100 Punkten – doch auch hier ist man weit von einem guten Wert entfernt.

Spannend wird nun, wie Ubisoft auf die heftige Kritik reagiert bzw. wie schnell die gröbsten Fehler ausgebessert werden, um die Spieler zu beruhigen. Die Deaktivierung der Mikrotransaktionen ist dabei natürlich nur einer von vielen notwendigen Schritten.